Briefe von Drüben

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Und sowas musste ich machen...

Ich habe zwei Monate lang in einem Callcenter gearbeitet und bin dort einige Male über meinen Schatten gesprungen, um Leuten Dinge anzudrehen, die sie nicht wollten. Der fürchterlichste Job meines Lebens. Von einigen Kollegen in dem Verein hatte ich allerdings den Eindruck, dass es ihnen tatsächlich Spaß macht, die unschuldigen Manschen am anderen Ende übers Ohr zu hauen. Die folgende Geschichte toppt aber echt alles. Und was das über Marketingstrategien, Verbraucherrechte und Servicequalität aussagt, brauche ich ja nicht auch noch anzumerken. Der Hammer:



Der (leicht übergewichtige) Herr Ferrari hat da eine Erfahrung gemacht, die die meisten von uns (sicherlich noch nicht so extrem, aber trotzdem schon des Öfteren) selbst gemacht haben. Geil finde ich auch, dass er erstmal 15 Minuten mit einem Computer geredet hat. Als ich letztens Probleme mit meinen Einwahldaten von der großen Firma mit dem T hatte, hat's ne Stunde gedauert. Zumindest ist bei denen die Hotline kostenfrei. Bei anderen Mitbewerbern hätte das Gespräch 30 Euronen gekostet. Service? Wer ist das?

Es geht vor allem in großen Firmen meistens um Zahlen. Zahlen, die Arbeiter erfüllen müssen (z.B. die Anzahl verhinderter Vertragskündigungen pro Callcentermitarbeiter bei AOL), sodass die Arbeiter schließlich ebenfalls zu Zahlen werden. Großraumbüro, kleine Arbeitsbox, ständig wechselnde Kollegen etc. pp. ... und dann passiert das:




Das ist mal Realsatire! Mit ganzem Körpereinsatz sozusagen. Respekt, Herr Turklebaum, 51. Schade, dass du über deinen sozialkritischen Gag nicht mehr selbst lachen kannst. Trotzdem ein "thumbs up" von mir dafür.

So. Fertig. Ersma!

25.4.07 11:51

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